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Investmentstrategie Drittes Quartal 2022

17/06/2022
Investmentstrategie
Willem Sels
Kapitalmarkt
Portfolio
Strategie
Zeitenwende für Anleger Video ansehen: Zeitenwende für Anleger
Entdecken Sie in unserem Video mit Global Chief Investment Officer Willem Sels unsere neuesten Anlageansichten und -einblicke.

Willkommen

Liebe Kundinnen und Kunden,

die Angst vor einer Stagflation lastet seit Ende 2021 auf Aktien und Anleihen – eine doppelte Herausforderung für das Portfoliomanagement. Nachdem die Zentralbanken aufgrund der hohen Inflation auf einen restriktiveren Kurs umschwenken mussten, kam es an den Anleihemärkten zu einem regelrechten Abverkauf. Auch die Aktienmärkte litten unter dem Kurswechsel, als die Konjunktur zu schwächeln begann und die Inflation die Margen zu schmälern drohte. Sichere Häfen gab es kaum mehr, doch nun scheint es langsam aufwärts zu gehen. An den Anleihemärkten sinkt das Abwärtsrisiko, da bereits mehr Zinsanhebungen eingepreist sind, als wir in den USA, im Vereinigten Königreich und im Euroraum erwarten. Sollten Inflation und Wirtschaftswachstum nachlassen, könnten tatsächlich weniger Zinsschritte erfolgen als derzeit befürchtet, so dass wir unsere Untergewichtung von Anleihen im Vergleich zum Jahresbeginn reduziert haben und in den kommenden Monaten auch längere Durationen in Betracht ziehen könnten.

Die Weltwirtschaft wächst zwar deutlich langsamer, doch die Berichtssaison hat gezeigt, dass viele Qualitätsunternehmen trotz des Kostendrucks ein solides Gewinnwachstum erzielen können. Da sich die USA und die ASEAN-Staaten resilienten Wachstums erfreuen, dürfte der Weltwirtschaft trotz der schwächeren Entwicklung in Europa eine Rezession erspart bleiben. Außerdem sind wir zuversichtlich, dass die Konjunkturprogramme in China der Wirtschaft im zweiten Halbjahr Auftrieb verleihen. Wir bleiben vorsichtig und setzen auf widerstandsfähige Regionen (USA und Asien) sowie Qualitätsunternehmen mit starker Marktstellung. Gleichzeitig achten wir auf eine ausgewogene Mischung aus zyklischen und defensiven Titeln. Wenn sich der Anleihemarkt stabilisiert, dürfte auch der Druck auf die Aktienkurse nachlassen. In Anbetracht großer Unter-schiede zwischen einzelnen Regionen, Sektoren und Unternehmen mit robusten Gewinnaussichten ist eine sorgfältige Abgrenzung und Auswahl Pflicht.

Um genau die Unternehmen ausfindig zu machen, die in unserer komplexen Welt überzeugen und Alpha generieren können, sind makro- und mikroökonomische sowie strukturelle Faktoren zu berücksichtigen. So sind Makro-Faktoren wie Wirtschaftswachstum und Zinsniveau wichtig, doch wer sich bei Anlageentscheidungen ausschließlich an den Konjunkturaussichten orientiert, handelt kurzsichtig. Die Welt hat verschiedene strukturelle Schocks durchlebt, deren Auswirkungen noch spürbar sind und die Anlegern Anpassungsfähigkeit abverlangen. Die Coronakrise, der Russland-Ukraine- Krieg und die Nachhaltigkeitsrevolution wirken sich auf Lieferketten, Arbeitsmärkte, Energiequellen und Infrastruktur aus. Unsere globalisierte Welt wird regionaler, und dieser Wandel hat seinen Preis. Die enormen Investitionen, die es dafür braucht, werden zwar zu stärkerem und stabilerem Wachstum beitragen, die damit einhergehende Inflation wird aber über dem Niveau der letzten zehn Jahre liegen.

Wichtig für Anleger: Diese Veränderungen spiegeln sich in unseren Schwerpunktthemen. Regionalisierung, höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) und geopolitische Unsicherheit korrelieren mit digitalem Wandel, Automatisierung und KI, Biotechnologie, Genomik und Medizintechnik, intelligenter Mobilität, Metaverse und Sicherheit. Bei unseren asiatischen Schwerpunktthemen stehen die grüne Transformation und unterbewertete Spitzenreiter aus der Industrie im Fokus; dabei berücksichtigen wir, dass die schnelle Erholung der Wirtschaft und ein neues Verbraucherverhalten der Konsummacht zur Rückkehr verhelfen könnten. Außerdem legen Anleger und Unternehmer immer mehr Wert auf die Themen Energiewende und Biodiversität; durch Veränderungen am Arbeitsmarkt rückt das „S“ in ESG stärker in den Fokus.

Auf der Mikro-Ebene sind Unternehmen interessant, die sich an die makroökonomischen Herausforderungen und strukturellen Schocks anpassen können und damit zukunftsfähig sind. Gefragt sind Unternehmen mit starker Marktposition und Bilanz, hochqualifizierten Fachkräften und Weitblick. Bei der Suche helfen neben Finanzkennzahlen auch ESG-Daten. Aus makroökonomisch, strukturell und mikroökonomisch starken Unternehmen lässt sich ein Portfolio bauen, das der Zukunft gewachsen ist.

Unser Fokus liegt nach wie vor auf Widerstandskraft, so dass wir die Drei-mal-drei- Strategie des zweiten Quartals weiterhin verfolgen. Wir konzentrieren uns auf Qualität, Ertrag und Diversifizierung, um bei begrenzter Volatilität investiert zu bleiben und an dem Aufwärtspotenzial der zweiten Jahreshälfte partizipieren zu können. Durch die Ausrichtung auf Qualität investieren wir in die Unternehmen und Bereichen mit den solidesten Fundamentaldaten, durch die Ausrichtung auf Ertrag profitieren wir von steigenden Renditen und reduzieren Volatilität, und durch die Ausrichtung auf Diversifikation können unkorrelierte Anlagechancen in alternativen Anlagen genutzt werden.

Die Welt ist im Wandel. Um für Volatilitätsschübe gerüstet zu sein, braucht es ein widerstandsfähiges Portfolio, das Chancen im gesamten Anlagespektrum nutzen kann.

Die sechs Maximen der nachhaltigen Geldanlage

Die nachhaltige Geldanlage ist ein weites Feld. Viele unterschiedliche Ansätze, Ziele und Begrifflichkeiten machen es Anlegern nicht leicht, den Überblick zu behalten und zu entscheiden, was und insbesondere welche Strategie zu ihnen passt. Hier widmen wir uns den sechs Maximen der nachhaltigen Geldanlage, die zwar keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, aber vielleicht ein guter Anfang sind.

1. Die eigenen Ziele kennen: Denn erst die Antwort auf „Warum will ich nachhaltig investieren?“ führt zum Wie. Manche Anleger verfolgen einen wertebasierten Ansatz und schließen bestimmte Sektoren und Geschäftsaktivitäten aus. Andere setzen auf Engagement und möchten Unternehmen beim Übergang in eine kohlenstoffarme Wirtschaft unterstützen. Egal, warum – mit nachhaltigen Investitionen eröffnet sich neben neuen Chancen und Risiken auch die Aussicht auf höhere risikoadjustierte Erträge oder direkten Einfluss. Wir empfehlen, sich über die Unterschiede zwischen ESG-, Impact- und Themeninvestments zu informieren und dann zu entscheiden, welche Strategie oder welche Strategiekombination am besten zu Ihren Zielen passt.

2. Einen mittel- bis langfristigen Ansatz verfolgen: Denn der Weg zur Klimaneutralität braucht langfristige Investitionen, Engagement auf Hauptversammlungen trägt nicht von heute auf morgen Früchte und auch bis neue Technologien Gewinne abwerfen, dauert es seine Zeit. Nach unserer Einschätzung haben Unternehmen mit einer starken Nachhaltigkeitsbilanz im Durchschnitt ein besseres langfristiges Risiko-Rendite- Profil. Wie aber bei jedem anderen Unternehmen auch ist ihre kurzfristige Performance vor allem von finanziellen Faktoren abhängig – nicht von Nachhaltigkeitskriterien.

3. Alle Asset-Klassen in Betracht ziehen: Denn für die Finanzierung der Klimawende werden alle Asset-Klassen gebraucht und alle Asset-Klassen bewegen sich in einem dynamischen Umfeld. Wer sein Portfolio über börsennotierte und nicht börsennotierte Anlagen hinweg diversifiziert, erweitert auch sein Chancenspektrum: So beginnen einige neue Entwicklungen und Technologien auf dem Private-Equity-Markt. Dessen langfristige Ausrichtung passt daher gut zum auf Jahrzehnte ausgelegten Nachhaltigkeitstrend.

4. Nachhaltigkeit im Kernportfolio und bei Beimischungen berücksichtigen: Denn thematische Anlagen können zwar direkt an Ihr Interessensgebiet geknüpft werden, doch betrifft das Thema Nachhaltigkeit alle Unternehmen im Kernportfolio. Wie diese mit nachhaltigkeitsbezogenen Faktoren umgehen, hilft bei der Einschätzung, wie zukunftssicher Ihr Portfolio ist (siehe unseren Abschnitt zur Anlagestrategie) und wie hoch sein ESGScore insgesamt ausfällt.

5. Greenwashing erkennen und vermeiden: Da Definitionen und Usancen sich noch weiterentwickeln, ist kompetente Hilfe bei der Fondsauswahl unerlässlich, damit Sie sicher sein können, dass Ihre Anlage zu Ihrer Strategie und Ihren Zielen passt. Die Gestaltung eines Portfolios hängt immer vom Manager ab, auch wenn Fonds ähnliche Namen tragen mögen. Und genau diejenigen Geschäftsaktivitäten und Untersektoren, die der eine Fondsmanager ausschließt, sind in einem anderen Fonds vielleicht enthalten, damit dessen Manager aktiv Einfluss nehmen kann.

6. Mit dem Markt gehen: Denn ein wachsender, transparenter und umkämpfter Markt bietet mehr Chancen und mehr Liquidität. Wir sind überzeugt, dass es bald keine guten Gründe mehr geben wird, Nachhaltigkeit nicht auf das gesamte Portfolio anzuwenden.

 

ESG-Investments

Anlageentscheidung basiert auf der relativen ESG-Performance des Unternehmens

Themeninvestments

Fokus auf Themen und Sektoren, die für Klimaund  Nachhaltigkeitsprobleme Lösungen bieten

Impact-Investments

Fokus auf Investments mit einer direkten, positiven und messbaren Auswirkung auf Gesellschaft und/oder Umwelt

Aktien

Stagflationsängste, Lieferkettenprobleme, der Krieg in der Ukraine und steigenden Zinsen haben die Aktienmärkte jüngst in Bedrängnis gebracht. Wenngleich eine globale Rezession unseres Erachtens unwahrscheinlich bleibt und inzwischen mehr Klarheit rund um die Geldpolitik der Notenbanken herrscht, wird die Risikobereitschaft weiterhin schwanken. Daher setzen wir auch künftig auf widerstandsfähige Portfolios mit Fokus auf Qualität und Ertrag. Wir bevorzugen dabei Regionen mit der Aussicht auf stabile Gewinne, wie die USA und Asien, insbesondere die ASEAN-Länder und Hongkong. Im Euroraum sind wir untergewichtet, da die Region am stärksten vom Russland-Ukraine- Krieg betroffen ist; im Energiebereich und dem Rohstoffsektor sind wir übergewichtet, um das Risiko anhaltender Lieferkettenprobleme zu steuern.

 

Übergewichtet Untergewichtet Globale Ausrichtung der Strategie

Länder: USA, Kanada, Hongkong,

Singapur, Thailand und Indonesien

Länder: Deutschland, Spanien,

Südafrika und Türkei

Qualität und Ertrag

Branchen: Technologie, Kommunikationsdienste,

Finanzen, Rohstoffe,

Energie, Basiskonsumgüter und

Gesundheitswesen

Branchen: Industrie und Versorger

 

 

Globale Aktien stehen angesichts zahlreicher Unsicherheitsfaktoren weiter unter Druck. Geopolitische Konflikte und Lieferkettenprobleme lassen die Inflation steigen und sorgen damit für Unsicherheit und Margendruck, wie während der jüngsten Berichtssaison immer wieder betont wurde. Viele Notenbanken normalisieren derzeit ihre Geldpolitik und versuchen, die Leitzinsen gerade so weit anzuheben, dass Nachfrage und Inflation gedämpft werden, ohne dabei eine Rezession auszulösen. Allerdings liegen weder der Pandemieverlauf noch die Lieferkettenprobleme in den Händen der Währungshüter.

Diese Entwicklung zeigt sich in Bewertungskennzahlen wie dem Kurs-Gewinn- Verhältnis (KGV), die weltweit erheblich gesunken sind – und damit werden zahlreiche Märkte für langfristig orientierte Anleger immer attraktiver. Kurzfristig besteht jedoch die Gefahr, dass das Wirtschaftswachstum ins Stocken gerät, die Margen sinken und die Unternehmensgewinne ihr Wachstum nicht aufrechterhalten können. Daher konzentrieren wir uns vorerst weiterhin auf Qualität und Ertrag und behalten unseren selektiven Ansatz bei.

In einem Umfeld steigender Zinsen setzen wir auf Qualitätsunternehmen mit hoher Cash-Generierung und niedriger Nettoverschuldung. Angesichts gesunkener Unternehmensbewertungen ergeben sich Bewertungschancen, wobei Anleger ihren Schwerpunkt jedoch auf Qualitätstiteln belassen sollten, um nicht in „Wertfallen“ zu tappen. Starke Cash- Bestände haben zu höheren Ausschüttungen an Anleger geführt, weshalb wir uns auf Unternehmen konzentrieren, die über die erforderlichen Mittel verfügen, ihre Dividenden zu erhöhen, Aktienrückkaufprogramme auszuweiten oder M&AAktivitäten durchzuführen. Alle drei Aspekte wären den Renditen der Anleger zuträglich und können auch die Bewertungen verbessern. Wie bereits erwähnt, haben Dividenden- und volatilitätsarme Strategien einiges gemein. Immerhin sind Erträge tendenziell beständiger als Kursgewinne. In Sachen Anlagestil setzen wir trotz der zuletzt schwachen Performance von Wachstumswerten weiterhin auf ein Gleichgewicht von Substanz- und Wachstumstiteln. Im Sinne dieses Gleichgewichts können Dividendenstrategien beigemischt werden. Zudem halten wir nach regionalen Chancen Ausschau, wobei wir in erster Linie auf stabile Erträge achten, wie wir nachfolgend erläutern.

Stärke Asiens

Die Nachfrage in Asien bleibt auf einem gesunden Niveau. Dies gilt insbesondere für die Staaten der Vereinigung südostasiatischer Länder (ASEAN) und Hongkong, wo die Wirtschaft derzeit wieder hochfährt und bei den Konsumausgaben ein Aufholeffekt zu beobachten ist. Hohe Güter- und Energiepreise kommen den Rohstoffexporteuren unter diesen Ländern zugute, insbesondere da der Krieg zwischen Russland und der Ukraine die Knappheit einiger Rohstoffe noch verschärft. Außerdem spielen viele asiatische Unternehmen in zahlreichen globalen Lieferketten eine Schlüsselrolle. Die erneuten Lockdowns in Festlandchina haben sowohl die Ausgaben der Privathaushalte als auch die Industrieproduktion und die Stimmung an den Märkten gedrückt. Aber wir gehen davon aus, dass die Coronabeschränkungen schrittweise aufgehoben werden und sich die Aussichten für chinesische Investoren auch dank geld- und fiskalpolitischer Anreize in der zweiten Jahreshälfte aufhellen. Wir warten dennoch auf bessere Wirtschaftsdaten, bevor wir eine Anhebung unserer derzeit neutralen Einschätzung chinesischer Aktien in Erwägung ziehen. Für Weltwirtschaftswachstum, Vermögensaufbau und Aktienmarktrenditen bleibt Asien mittel- bis langfristig ein wichtiger Motor, denn die Mittelschicht des Kontinents wächst und auch die technologische Produktivität der Region steigt. Diese Trends können mithilfe unserer Schwerpunktthemen zu Asien aufgegriffen werden.

 

Verluste an den globalen Aktienmärkten auf breiter Front

Quellen: Bloomberg, HSBC Global Private Banking, Stand: 17. Mai 2022. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.


Erträge zeigen sich trotz Bewertungskorrekturen bislang widerstandsfähig; unser Fokus liegt weiter auf krisenfesten Qualitätstiteln

Quellen: Bloomberg, HSBC Global Private Banking, Stand: 17. Mai 2022. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.


Wachstum in den USA trotz höherer Zinsen

Für das Wirtschaftswachstum in den USA war nach dem enormen Nachfrageschub des vergangenen Jahres eine erhebliche Verlangsamung prognostiziert worden. Offensichtlich hat dieser Schub die Inflation in die Höhe getrieben, wodurch sich die US-Notenbank (Fed) gezwungen sah, den Leitzins anzuheben und die Liquidität zu reduzieren, um die Nachfrage zu drosseln. Allerdings können die USA von einigen Faktoren profitieren: Ein brummender Arbeitsmarkt und steigende Löhne befeuern die Konsumnachfrage, Nahrungsmittel-, Energie- und Rohstoffexporte ziehen an, und auch die Investitionstätigkeit der Unternehmen nimmt zu. Dank des dramatischen Rückgangs der COVID-19-Fallzahlen konnten die USA den Dienstleistungssektor wieder öffnen, was der Wirtschaft und den Märkten in der zweiten Jahreshälfte neuen Schwung verleihen dürfte. Durch das niedrigere Bewertungsniveau sind USTitel nun günstiger als andere Märkte und die Unternehmensgewinne sind trotz der Angst vor etwaigem Margendruck relativ robust. Beides spricht für die hohe Qualität des US-Aktienmarktes. Auch wenn Zinserhöhungen riskant sind: Sowohl Unternehmen als auch Privathaushalte sitzen auf hohen Cash- Beständen und haben ihre finanziellen Verpflichtungen refinanziert. Allen Unkenrufen zum Trotz wird ein Zinsanstieg die Nachfrage also womöglich nicht derart bremsen, dass angespannte Cashflows und schrumpfende Margen die Folge wären.

Stagnation in Europa

Die europäischen Aktienmärkte werden von der Aussicht auf ein langsameres Wirtschaftswachstum und der steigenden Inflation geplagt. Offenkundig hat der Krieg zwischen Russland und der Ukraine die Lieferkettenprobleme weiter verschärft und zu enormen Preissteigerungen vor allem im Nahrungsmittel- und Energiebereich geführt. Aktien bleiben daher unter Druck. Gründe hierfür sind die Verlangsamung des Wachstums, potenziell schrumpfende Margen und die Sorge vor den Folgen einer Unterbrechung der Energielieferungen. Wir behalten unsere Untergewichtung des Euroraums bei und bleiben bei unserer defensiven Sektorausrichtung. Das Vereinigte Königreich ist zwar etwas weiter vom Konfliktgeschehen in der Ukraine entfernt, leidet jedoch unter explodierenden Lebenshaltungskosten, die Konsum und lokales Wachstum dämpfen. Die Auswirkungen auf den britischen Aktienmarkt werden dank dessen globaler Ausrichtung und der Positionierung des Landes im Rohstoffund Energiesektor abgefedert. Wir behalten unsere neutrale Haltung bei und bevorzugen globale Large Caps gegenüber lokalen Small Caps.

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